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Die VO Grundlagen der Wirtschaftsinformatik, Univ.-Prof. Dr. Otto Petrovic, findet am 22.5.2012, 10:00 – 11:30 Uhr im Rahmen „Die Woche der freien Bildung 2012“ am Grazer Hauptplatz statt.
Weitere Infos unter: www.freie-bildung.at
Im Rahmen der Lehrveranstaltung "Grundlagen der Wirtschaftsinformatik" findet ein Gastvortrag von Mag. Helmut Fink (Head of Strategic Business Development and Field Innovation) statt. Für TeilnehmerInnen der Lehrveranstaltung ist der Vortrag prüfungsrelevant! Der Vortrag beinhaltet eine Vorstellung von SAP, so wie spannende Ausblicke auf zukünftige Anwendungen und Strategien.
Di. 24.04.2012 | 10:00 - 11:30 | HS 06.01 Willi-Gaisch-Hörsaal
Die Welt in der Tasche? Revolution in unserer Informationsgesellschaft durch mobile Kommunikation Vieles ist heute ganz normal: wir suchen in Wikipedia und Google statt in der gebundenen Enzyklopädie im Regal. Wir schreiben E-Mails anstelle von Briefen und das Laden von Musikdateien aus iTunes erspart uns den Weg in das CD-Geschäft. Wer so etwas vor 10 oder gar 15 Jahren vorhergesagt hat, galt als einer von jenen, die aus allem eine Revolution machen – und die angesagten finden meist nicht statt. Auch das hat sich geändert – manche finden statt: aber viel stärker als angesagt.
WI
Aufgabe von Absolventinnen und Absolventen der speziellen Betriebswirtschaft 'Wirtschaftsinformatik' ist, die Potentiale der digitalen Welt für die Neugestaltung von Geschäftsmodellen und Geschäftsprozessen zu nutzen. Sie arbeiten an neuen Unternehmensstrategien mit und gestalten neue Formen des Einkaufs, der Produktion und des Vertriebs. Und sie entwickeln völlig neue Produkte und Dienstleistungen. Sie verstehen, welche neuen Chancen Mobile Communication, Social Media und Customer Relationship Management für das Unternehmen bieten. Sie sind verantwortlich Informations- und Kommunikationssysteme zielgerichtet zu planen und einzusetzen.
Durch ihre Interdisziplinarität hat die Wirtschaftsinformatik ihre Wurzeln in der Betriebswirtschaftslehre und der Informatik. Wesentliche Teilbereich sind Informationsmanagement, Informations- und Kommunikationssysteme, Internetökonomie, Prozessmanagement und Business Intelligence. Die Nachfrage nach Absolventinnen und Absolventen mit einer Ausbildung in Wirtschaftsinformatik ist ungebrochen hoch. Die aktuelle Gehaltsstudie der Süddeutschen Zeitung zeigt, dass ihr Gehaltsniveau deutlich über klassischen Betriebswirten liegt.
Phänomene verstehen
Warum kann Facebook einen Wert besitzen, der seinem 100 fachen Jahresumsatz entspricht? Wieso explodierte der Börsenwert von Apple in den letzten drei Jahren während jener von Dell deutlich nach unten ging? Wie verändern sich Geschäftsprozesse durch Informationstechnologie? Was sind aktuelle Entwicklungen Im Bereich der Informationstechnologie? Das sind Fragen die für alle Studierende der Betriebswirtschaftslehre von zentraler Relevanz sind und in der Vorlesung „Grundlagen der Wirtschaftsinformatik” besprochen werden.
Innovationen vorantreiben und Systeme entwickeln
Der Einkauf wird nachhaltig durch eProcurment verändert, die Produktion durch ERP-Systeme und Supply Chain Management und der Vertrieb durch Customer Relationship Management und mobile Kommunikation. Welche Potentiale IT-Systeme für die Neugestaltung von Geschäftsmodellen und –prozessen bringen und wie man Anforderungen an diese Systeme definiert, wird in der Speziellen BWL im Bachelor und im Master vermittelt.
Zusatzqualifikationen erwerben
SAP ist die wichtigste betriebswirtschaftliche Software der Welt. Fundiertes Anwenderwissen in SAP bringt einen Wettbewerbsvorteil am Arbeitmarkt und höhere Einstiegsgehälter. Hierfür wird das Gebundene Wahlfach „Angewandte Wirtschaftsinformatik” mit dem Schwerpunkt SAP angeboten.
Studium
Für alle Studierende des Bachelor-Studiums wird das Pflichtfach „Grundlagen der Wirtschaftsinformatik” sowie die Spezielle BWL „Wirtschaftsinformatik” angeboten. Letztere umfasst Methoden der Wirtschaftsinformatik 1 und 2 sowie Anwendungssysteme und vertiefende Gebiete der Wirtschaftsinformatik 1 und 2. Im Masterstudium werden im Rahmen der Wirtschaftsinformatik für die Spezielle BWL „Informationswissenschaft und Wirtschaftsinformatik” die „Fallstudien zur Wirtschaftsinformatik” sowie das „Seminar aus Informationswissenschaft und Wirtschaftsinformatik” angeboten. Die „Angewandte Wirtschaftsinformatik 1 und 2” kann als Gebundenes Wahlfach gewählt werden. Teil des Doktoratsstudium ist das Forschungsseminar „Informationswissenschaft und Wirtschaftsinformatik”. Für weitere Informationen siehe UNIGraz Online.
Bachelorstudium
Grundlagen der Wirtschaftsinformatik, VO
Methoden der Wirtschaftsinformatik 1, VU
Anwendungssysteme und vertiefende
Gebiete der Wirtschaftsinformatik 1, KS
Bitte beachten Sie unsere Institutsrichtlinien zur Erstellung einer Bachelorarbeit.
Voraussetzung für die Verfassung einer Bachelorarbeit bei Otto Petrovic ist das Absolvieren einer Lehrveranstaltung von Otto Petrovic mit der Note "Sehr Gut" oder "Gut".
| Richtlinien Bachelorarbeit | 16.85 KB |
Masterstudium
Angewandte Wirtschaftsinformatik 1 (Einführung in SAP), PS
Angewandte Wirtschaftsinformatik 2 (Vertiefung in SAP), PS
Fallstudien zur Wirtschaftsinformatik, PS
Seminar aus Informationswissenschaft und Wirtschaftsinformatik, SE
Masterseminar, SE
Fachprüfung SBWL Informationswissenschaft und Wirtschaftsinformatik
| Richtlinien Master/Diplomarbeit | 75.78 KB |
Doktorat
Forschungsseminar BW Informationswissenschaft und Wirtschaftsinformatik, SE
Bitte beachten Sie unsere Institutsrichtlinien zur Erstellung einer Dissertation.
| Richtlinien Dissertation | 67.34 KB |
Wissenschaftliches Arbeiten
Literatur zum Abfassen einer wissenschaftlichen Arbeit:
Sesink, Werner/Iske, Stefan: Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten, 8. Auflage, Oldenbourg Verlag, München (2010) sowie Haefner, Klaus: Gewinnung und Darstellung wissenschaftlicher Erkenntnisse, Oldenbourg, München (2000), insbesondere S. 61-73.
Empfehlungen zur Literatursuche
| Zitierregeln | 268.00 KB |
| Vorlage zur Erstellung von Präsentationsfolien | 186.00 KB |
Forschung
Die Forschungsschwerpunkte
Die Forschungsprojekte liegen im Bereich der digitalen, interaktiven Kommunikation, insbesondere der mobilen Kommunikation. Es handelt sich um anwendungsorientierte Forschung im Sinne der Design science. Es werden innovative Geschäftsmodelle und prototypische Softwarelösungen entwickelt und evaluiert. Die Projekte werden in Zusammenarbeit mit internationalen Unternehmen und Forschungseinrichtungen durchgeführt.
Marketing Technologien
Hintergrund
Die Kommunikation von Unternehmen mit ihren Kunden war schon immer von den zur Verfügung stehenden Technologien geprägt. Das reicht von der Erfindung des Buchdrucks über das Fernsehen bis hin zu den heutigen interaktiven Medien. Viele Zielgruppen haben ihr Kommunikationsverhalten bereits deutlich verändert - doch oftmals hinken Unternehmen und ihre Berater diesen neuen Realitäten hinterher.
Zentrale Fragestellungen
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Welchen neuen Kommunikationsrealitäten ihrer Kunden sehen sich Unternehmen gegenüber?
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Welche Technologien beeinflussen die Unternehmenskommunikation am stärksten?
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Wie sehen Digitale Plattformen zur integrierten und interaktiven Kommunikation aus?
Ergebnisse
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Entwicklung von medienübergreifenden Kommunikationskonzepten auf Basis interaktiver Technologien.
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Prototypische Entwicklung von Digitalen Plattformen zur Unternehmenskommunikation.
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Prototypische Entwicklung von mobilen Kommunikationslösungen für Unternehmen.
Kommunikationstechnologien zur Konvergenz von Kommunikations- und Produktpolitik
Hintergrund
In der Vergangenheit war die Entwicklung eines Produktes oftmals weitgehend entkoppelt von dessen Kommunikation am Markt: ‚Ariel wäscht weißer als weiß’. Nunmehr werden Produkte selbst immer stärker informationsbasiert (Informatization of products) und kommunizieren selbst mit ihren Kunden. Ein Beispiel sind internetbasierte Boardcomputer von Autos, die mit der Smartphone-App ihres Fahrers kommunizieren. Die Kommunikationsfunktionen werden wiederum so gestaltetet, dass sie für Ziele der Kommunikationspolitik im Bereich des Presales, Sales und Aftersales genutzt werden können. Hierdurch kommt es auch zu einer nachhaltigen Änderung des bisherigen Wertschöpfungssystems der Dienstleister im Bereich der Marktkommunikation.
Zentrale Fragestellungen
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Welche Methoden sind geeignet, um Produkteigenschaften simultan mit Funktionen zur Unterstützung der Kommunikationspolitik zu entwickeln?
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Durch welche Technologien kann hohe Informationskomplexität von Produkten für unterschiedliche Kundengruppen für Ziele der Kommunikationspolitik nutzbar gemacht werden?
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Wie sehen zukünftige Architekturen für Plattformen zur crossmedialen Marktkommunikation aus?
Ergebnisse
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Erste prototypische Umsetzungen im Bereich Engineering, Automotive und Medien.
Akzeptanz mobiler Services
Hintergrund
Die Akzeptanzforschung befasst sich mit der Entscheidung des Nutzers zur Übernahme und anschließenden Nutzung einer Technologie. Gerade im Bereich mobiler Services basieren viele Geschäftsmodelle auf der wiederholten Verwendung eines Dienstes, weshalb der Frage nach Akzeptanztreibern eine entscheidende Rolle zukommt.
Zentrale Fragestellungen
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Welche Faktoren bestimmen, ob ein Service erfolgreich wird oder nicht?
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Welche Eigenschaften eines mobilen Services erhöhen dessen Akzeptanz beim Nutzer? Sind diese generisch oder werden sie erst durch den Nutzer definiert?
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Welche design-relevanten Aussagen können abgeleitet werden?
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Besteht ein Zusammenhang zwischen den Aussagen der Nutzer zu einem mobilen Services und ihrem Handeln?
Ergebnisse
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Strukturierte Übersicht und Evaluierung der State-of-the-art-Methoden.
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Trend Mining-System auf Basis von User-generated Content.
Veränderung der Mediennutzung
Hintergrund
Noch nie hat sich eine Technologie so schnell und so weit verbreitet wie die Mobilkommunikation. Begonnen hat es mit dem Telefon ohne Schnur und bald sind Smartphones und Netbooks der zentrale Zugang zum Netz der Netze, dem Internet. In der industrialisierten Welt besitzen doppelt soviele Menschen ein Mobiltelefon, als einen PC. In Entwicklungsländern sind es sogar neunmal so viele. Besitzer von TV-Geräten sind klar in der Minderheit gegenüber Besitzern von Mobiltelefonen - dem wirklichen 'first screen' in der Kommunikation.
Die Mobilkommunikation bedeutet permanentes Vernetztsein, immer erreichbar zu sein und ermöglicht, wen auch immer erreichen zu können. Es verändert sich nachhaltig die Art und Weise wie Menschen kommunizieren und somit auch Geschäftsmodelle für Unternehmen.
Zentrale Fragestellungen
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Welche Trends prägen die Mobilkommunikation?
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Wie verändert die Mobilkommunikation das Verhalten von Menschen?
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Wie verändern sich Geschäftsmodelle von Unternehmen?
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Wie müssen mobile Applikationen aussehen, um hohe Benutzerakzeptanz und Geschäftsrelevanz zu erreichen?
Game-based learning
Hintergrund
Die Kommunikatonswelten von Schülern und Studierenden haben sich nachhaltig verändert. Durch mobile game-based learning werden diese Veränderungen genutzt, um auf spielerische Art den Lehrstoff mit der realen Welt in Verbindung zu setzen.
Zentrale Fragestellungen
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Welche Anforderungen stellen Schüler, Studierende und Lehrende an mobile game-based learning?
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Wie muss eine digitale Plattform aussehen um verschiedenste Formen des mobile game-based learning zu unterstützen?
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Welche Auswirkungen auf die Zufriedenheit mit dem Lernprozess und auf die Lernergebnisse hat mobile game-based learning?
Ergebnisse
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Prototypische digitale Plattform zur Unterstützung des mobile game-based learning.
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Zahlreiche Publikationen zum Systemdesign und den Erfahrungen im Einsatz.
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Buch: Serious Games on the Move by Otto Petrovic and Anthony Brand (Springer WienNewYork 2009).
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Internationale Conference in Cambridge, UK.


